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Taiwanesen

Namen: Taiwanese, Taiwan-Shamo, Ainoku, "Fighting-Malay" Taiwanesen bezeichnet eine sogenannte "Inselvarietät", von der zu China gehörenden Insel Taiwan, früher Formosa genannt. Dort sollen es Nachfahren der leider ausgestorbenen Ainoku sein, die ähnlich ausgesehen haben sollen.

Beschreibung: Großer malaioider Kampfhuhntypbis maximal 75cm Höhe, 4 kg bis 5,5kg beim Hahn, 3 kg bis 3,5 kg bei der Henne. Da es für diesen reinen Leistungstyp eine Selektion nur für den Kampf gibt, sollen sie die angegebenen Maße nur maximal erreichen.An bisher beobachteten Farbenschlägen wurden notiert: Weizenfarbig, wildfarbig und dunkelwildfarbig, sowie deren Farbenkreuzungen. Taiwanesen sind robuste, wohlüberlegte und temperamentvolle Kämpfer, sie haben ein knappes Gefieder und einen aufrechten, hohen Stand, sie sind zum Halter äußerst zutraulich. Sie kämpfen defensiv und nur gegen gleichschwere Orientalen auf Ausdauerstil. In der Jugend sind sie wie alle Orientalen kälte- und nässeempfindlich.

Herkunft: Selektion von der Insel Taiwan, durch Japaner und Europäer leider züchterisch beeinflußt besonders durch Shamo-Einkreuzungen.

Besonderheiten: Auch diese Orientalischen Kämpfer tragen die Augenposition dezentral, etwas nach oben gerichtet. Echte Taiwanesen zeigen einen Mittelbogen und haben große Köpfe mit hellen Augen. Ein altes, verlässliches Rassemerkmal ist die fast völlige Nacktheit besonders von den Hähnen in den Sommermonaten! Ei: 55 bis 60 g, orange oder hellbraun, weniger als 50 Eier im ersten Jahr.

Autor: Werner Lamkemeyer