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Philippinische Kämpfer

Bei den Philippinischen Kampfhühnern handelt es sich um eine bankivoide Kämpfervariante, die ihren Ursprung in den Spanischen Kampfhühnern hat. Diese wurden wahrscheinlich schon zu den Erobererzeiten des spanischen Königs Philipps (1565) importiert. Er benannte übrigens diese riesige Inselgruppe nach seinem Vornamen! Seit dieser Zeit wurden sie mit den einheimischen Bankivahühnern gekreuzt und erzeugten eine richtige Inselpopulation.

Seit 1950 unterliegen diese Hühner dem Einkreuzungseinfluß der Amerikanischen Kämpfer. Viele Philippinos streuben sich aber, sie einzukreuzen und züchten sie bis auf den heutigen Tag rein weiter! Die reinsten Rassevertreter findet man unter der armen Bevölkerung, die sich die teuren US-Importhähne sowieso nicht leisten können. Beim Hahnenkampf wird der gleiche Slasher verwendet wie bei den Kämpfen nach amerikanischen Regularien in den Cockpit Gebäuden, jedoch wird er manchmal am linken, oder auch am rechten Fuß angebracht. Die Philippinischen Hahnenkämpfe auf dem Lande werden oft in der Nähe eines Christlichen Hauses veranstaltet: In diesem Haus wird ein Verstorbene/r aufgebahrt in einem gläsernen Sarg. Es werden in ca. 2 Wochen so viele Hahnenkämpfe veranstaltet, bis aus den Einnahmen (Wetten) die Beerdigung finanziert werden kann!

Ab und zu sieht man in den großen städtischen Cockpits einen Philippinischen gegen einen Amerikanischen Hahn kämpfen.

Gewicht ca. 1,5 bis 2kg, kleine hellcremefarbene Eier

Autor: Werner Lamkemeyer